xerzitien sind geistige Übungen, die jenseits des alltäglichen Lebens zu einer intensiven Besinnung und Begegnung mit dem persönlichen Gottesbewusstsein führen können. Sie sind spirituell, bodenständig, überkonfessionell und leicht erlernbar

Die zwei Kräfte des Lebens

„Als sterbliches Wesen hat der Mensch mit zwei Arten von Kräften zu kämpfen, einerseits mit dem Tumult in seinem Inneren der durch die Mischung der Ele- mente, Erde, Luft, Feuer, Äther verursacht wird und andererseits mit den zersetzenden Naturkräften die von aussen auf ihn einwirken. Solange der Mensch gegen seine Sterblichkeit anzukämpfen hat wird er auch von den Myri- aden Veränderungen die im Himmel und auf Erden von sich gehen beeinflusst… Je mehr er sich seiner Einheit mit dem Geist bewusst wird, um so weniger Macht wird die Materie über ihn haben. Die Seele ist ewig frei, sie kennt weder Tod noch Geburt und kann nicht von den Sternen beherrscht werden. Der Mensch ist eine Seele und hat einen Körper. Sobald er seine wahre Identität erkannt hat ist er nicht länger der Macht des Schicksals ausgeliefert.“ Quelle: Paramahansa Yogananda

Astrologie ist ein Schlüssel

Der innere Mensch wird nur von der Schöpfungs- kraft geläutert, und das ist das Geschenk der göttlichen Gnade, dieses wird allen Menschen zuteil, die es wollen. Die Verbindung zur inneren Geistigkeit kann allerdings nicht erzwungen wer- den. Es braucht einen Schlüssel, um das Tor zum erweiterten Bewusstsein zu öffnen. Astrologie ist ein Schlüssel zum Öffnen dieses Tores.

Exerzitien im Alltag

„Exerzitien im Alltag“ sind meditative Übungen, sie haben zum Ziel seinen Platz an der Sonne und seine innere Ruhe und Zufriedenheit zu finden. Dieser individuelle, selbstbestimmte, kostengünstige Weg verhilft zu mehr Stabilität, Harmonie, Frieden und Autorität im täglichen Leben. Einzelexerzitien zu Hause (Online-Studium): Kosten pro Monat: Fr. 111.-, inkl. Material, Dauer des Online-Kurses: sechs Monate, Beginn jederzeit möglich, täglicher Zeitaufwand: eine gute halbe Stunde. Mailbegleitung. Persönliche Exerzitienbegleitung von Therese Rubin: Kosten der 6 Bücher, Fr.1x 25.- und 5x 20.-, Monatliche Begleitgespräche in Kirchberg Fr. 120.- (6x in Aus- nahmefällen bis 9x) Telefonische oder Mailberatungeh inbegriffen

Tyrkreis, nicht Tierkreis

Der Tierkreis wird von der psychologischen Astrologie zur persönlichen (materiel- len) Charakteranalyse benutzt. Der Tyrkreis war in der Antike der heilige, geistige Lebensboden der Menschheit. Die Hochkultur der alten Ägypter, der Sumerer und die heiligen Veden und später die Chinesen gründet ihr Wissen auf dem Tyrkreis. Der korrekte Namen dieses kulturübergreifenden geistigen Wissens muss Tyrkreis und nicht Tierkreis lauten. Offenbar wurde der Name «Tierkreis» falsch übermittelt. Den wahren Namen des astrologischen Lebenskreises finden wir heute bei dem Volk, welches uns als Ahnen am nächsten ist, bei den Germa- nen. Der Tyrkreis vermittelt dem Menschen wichtiges, lebensbejahendes und lebensförderndes geistiges Wissen. Tyrkreis bei den alten Germanen Bei den Germanen begann die Sonne im Hause des Widders am 21. März ihren Jahreskreis, sie wurde symbolisiert als strahlender, blauäugiger, blondhaariger junger Gott, der den Namen BALDUR trägt. Wenn die Frühlingssonne zur Zeit der Sommersonnenwende zur flammenden Sommersonne wird, tritt der mächtige Gott WOTAN als Symbol an die Stelle von BALDUR. WOTAN beschert die reiche Ernte des Herbstes und regierte den Himmel bis zum Tor des Todes, der Herbst- Tagundnachtgleiche. Wenn die Sonne in die himmlische Unterwelt schreitet und im Todeshaus des Skorpions «gestorben» ist, dann wird auch WOTAN gefällt. Die Sonne hat seit dem Wendekreis des Krebses (Sommersonnenwende) täglich ihre Bahn über unser Firmament verkürzt und ist tiefer gesunken bis zum kürzesten Tag am 21. Dezember, der Wintersonnenwende. An diesem Tag der Grabeskälte geschieht das jährliche Wunder, die Sonne «kehrt um» und beginnt wieder zu steigen. Diese Umkehr ist vorerst geistiger Natur und noch nicht wirklich in der Natur sichtbar, aber spürbar; im Herzen aller Lebewesen wird die Hoffnung wiedergeboren. Zur Zeit der Wintersonnenwende wird das Licht noch nicht sichtbar in der Natur «geboren», die materielle Geburt des neuen Lebens ge- schieht erst am 21. März, bei der Frühlings-Tagundnachtgleiche. Die Wintersonnenwende am 21. Dezember bringt die Auferstehung des Lichtes. WOTAN verwandelt sich in das neugeborene Kind «TYR», welches die noch in der Unterwelt weilende Sonne symbolisiert. Ab Anfang Februar erwärmen die Wärmestrahlen der Sonne das Erdreich, damit am 21. März das Leben geboren werden kann. Ähnlich wie die Entwicklung der Pflanzen in der Natur, verläuft das Wachstum des geistigen Bewusstseins beim Menschen, mit dem einzigen Unter- schied, dass dieses menschliche, geistige Wachstum nur durch eigenes Wollen und nicht automatisch geschieht. Der Tyrkreis vermittelt dem Menschen wichtiges, lebensbejahendes und lebensförderndes geistiges Wissen. Mit Exerzitien kann dieses Wissen zur gelebten Erfahrung werden. Therese Rubin April 2019
Der Mensch ist eine Seele und hat einen Körper.
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